KZ-Gedenkstätte Moringen

Mitten in der südniedersächsischen Kleinstadt Moringen bestanden zwischen 1933 und 1945 drei Konzentrationslager.

Moringen (ist) aufgrund seiner besonderen Geschichte ein Erinnerungsort mit exem- plarischem Charakter und von nationalem Rang. (F. Heiligenstadt)
Ich kann nur bewundern, dass sich heut´ junge Menschen dafür interessieren, was mit uns jungen Menschen damals geschehen ist. (K. Schindler)

In der KZ-Gedenkstätte Moringen arbeiten jugendliche Freiwillige gemeinsam mit ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen.

 

 

Wir nehmen uns Zeit, Ihren Besuch der Gedenk-stätte individuell zu planen. Gern beraten wir Sie auch über unsere ortsungebundenen Angebote.

Ich schätze besonders die engagierte Arbeit der Gedenkstätte mit Jugendlichen, um die Erinnerung an diesen Ort der Unterdrückung wachzuhalten. (S. Karnehm-Wolf)

Unser Archiv steht ehemaligen Häftlingen, Schülern und Forschenden offen. Eine
Datenbank erleichtert uns den Zugriff.

Anfragen von Angehörigen ehemaliger Häftlinge nehmen stetig zu. Schicksalsklärung ist ein wichtiges Feld unserer Arbeit. (D. Sedlaczek)

Veranstaltungen und Neuigkeiten

Wir trauern um Peter Thoel

Traueranzeige der Lagergemeinschaft und Gedenkstätte

Bundesverdienstkreuz für Helmut Becker

27.4.2016 HNA: Helmut Becker erhält Bundesverdienstkreuz

 

Sonntag, 11. September 2016, 11.00 Uhr

Tag des offenen Denkmals

Historischer Rundgang über das ehemalige Lagergelände des KZ-Moringen mit Arne Droldner.
In Szene gesetzt von stille hunde Theaterproduktionen.
Treffpunkt: Ehemaliges Kommandanturgebäude, Moringen, Lange Str. 32
Bitte anmelden: 05554/2520, info@gedenkstaette-moringen.de

Samstag, 22. Oktober 2016, 15.00 Uhr

Öffentliche Führung zum Jugend-KZ Moringen

Treffpunkt: KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Str. 58, Moringen
Die Häftlinge des Jugend-KZ Moringen waren SS-Terror, Hunger und Zwangsarbeit ausgesetzt. Ab 1941 war das Jugend-KZ Experimentierfeld innerhalb der NS-Rassenpolitik. Unter Leitung von Dr. Robert Ritter versuchten sogenannte Kriminalbiologen ihre These, wonach Kriminalität und „Asozialität“ erblich bedingt seien, mit pseudowissenschaftlichen Untersuchungen an den Häftlingen zu belegen.
Eine Veranstaltung im Rahmen Programmes Kulturbonus Südniedersachsen
Nähere Informationen und Anmeldung: 05554-2520, info@gedenkstaette-moringen.de