KZ-Gedenkstätte Moringen

Archiv und Dokumentation

Die KZ-Gedenkstätte Moringen unterhält ein Archiv zur Geschichte der Moringer Konzentrationslager. Sie betreibt selbst Recherchen und pflegt die Ergebnisse dieser Arbeit in ihr eigenes Archiv ein. Sie sammelt und dokumentiert Veröffentlichungen, Recherche- und Forschungsarbeiten sowie wissenschaftliche Abschluss- und Examensarbeiten zur Geschichte der Moringer Konzentrationslager. Darüber hinaus veröffentlicht sie in ihren Publikationsorganen Texte zur Geschichte der Moringer Konzentrationslager und zur Geschichte der lokalen Erinnerungskultur.

Recherche

Unser Archiv steht ehemaligen Häftlingen und ihren Angehörigen, Studierenden und SchülerInnen sowie wissenschaftlich Forschenden und Medienschaffenden offen. Gern sind wir bei der Recherche behilflich. Bitte richten Sie hierfür zunächst eine schriftliche Anfrage an uns. Für die Nutzung des Archivs gelten die Bestimmungen der aktuellen Archiv- und Benutzerordnung der KZ-Gedenkstätte Moringen.

 

 

Anfragen zu ehemaligen Häftlingen
Anfragen von Angehörigen ehemaliger Häftlinge nehmen stetig zu. Schicksalsklärung ist ein wichtiges Feld unserer Arbeit. (D. Sedlaczek)
Schicksalsklärung
Viele ehemalige Häftlinge haben mit ihrer Familie nicht oder nur wenig über ihre Verfolgung in der NS-Zeit gesprochen. Heute möchten ihre Angehörigen - aus der zweiten, dritten und zum Teil sogar vierten Generation - mehr über das Schicksal des Großvaters oder der Großtante erfahren. Auch Erinnerungsiniativen aus den Geburts- oder Wohnorten der ehemaligen Häftlinge wenden sich an die Gedenkstätte mit der Bitte um entsprechende Informationen.

Dokumentation

Um die Erinnerungen der ehemaligen Häftlinge festzuhalten, haben in den vergangenen Jahren Mitarbeiter der Gedenkstätte größtenteils mehrstündige Interviews mit ihnen geführt. Dazu wurden zahlreiche Interviewreisen innerhalb Deutschlands, aber auch nach Österreich, Slowenien und in die USA unternommen. Im Archiv der Gedenkstätte befinden sich 36 Häftlingsinterviews. Die Interviews liegen als Audio-Dateien vor und zum Teil auch in einer transkribierten – und falls notwendig – übersetzten Fassung vor. 

Hilfen für ArchivnutzerInnen

Anfragen

Um eine Anfrage nach einer Person, einem Ort oder einer Thematik beantworten zu können, benötigen wir so viele Angaben wie möglich.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir je nach Thema und Quellenlage einige Zeit brauchen, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Ein umfassenderes Thema erfordert darüber hinaus ggf. eine persönliche Recherche vor Ort im Gedenkstättenarchiv.

Bibliografie

Zur Unterstützung Ihrer Recherche haben wir eine Literaturliste mit Titeln zur Geschichte der Moringer KZ,  zum Werkhaus und zum DP-Camp sowie zur lokalen Erinnerungskultur zusammengestellt. Die Liste enthält auch Angaben zu unveröffentlichten Arbeiten wie Magister- und Examensarbeiten. 

Bibliografie [pdf]

Rundbriefe (1989 – 2009)

Mit dem Mitteilungsblatt „Dokumente“ wurde 1989 ein zentrales Medium geschaffen, um die Mitglieder der Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V. über die Vereins- und Gedenkstättenarbeit zu informieren. Mit Ausgabe 19 im Jahr 2000 erschien der Rundbrief erstmals als Zeitschrift (ISSN 1618-0658), nun ergänzt um Artikel zur Geschichte der Moringer Konzentrationslager, Nachrufe auf verstorbene Häftlinge, Literaturhinweise und Rezensionen, Berichte aus der Region u.a.m., und erreichte so auch eine interessierte Öffentlichkeit über den Verein hinaus. Im September 2009 erschien die letzte Ausgabe des Rundbriefs.

Seit 2013 informiert ein digitaler Newsletter über die aktuelle Arbeit der Gedenkstätte. Der Newsletter kann per Email abonniert werden.

Inhaltliche Beiträge zur Geschichte der Moringen KZ übernimmt die Zeitschrift „Geschichteonline. Moringer Beiträge zur Erinnerungskultur“ auf unserer Website.

„Dokumente“

Dokumente 26 (2009) [pdf]

Dokumente 25 (2008) [pdf]

Dokumente 24 (2006) [pdf]

Dokumente 23 (2005) [pdf]

Dokumente 22 (2003) [pdf]

Dokumente 21 (2002) [pdf]

Dokumente 20 (2001) [pdf]

Dokumente 19 (2000) [pdf]

Die Rundbriefe Nr. 1 - 18 können im Archiv der Gedenkstätte eingesehen werden.